Aller Anfang des Walserechos


Die Vorbereitungen für ein einmaliges Projekt sind in vollem Gange und die Proben gut angelaufen! Das erste mal treffen sich zwei Liechtensteiner Vereine, die wunderschöne Musik pflegen, um einen gemeinsamen Tonträger zu produzieren. Und das, nachdem wir gemeinsam schon schöne öffentliche Auftritte gestaltet haben.

Wenn es auch ursprünglich helvetische Klänge sind, so lieben doch die Zuhörer den leidenschaftlich vorgetragenen Gesang, des „Jodler Club Edelweiss“  und die weichen Klänge der Alphorngruppe „WALSERECHO“. 

Ist unser Verein auch noch sehr jung,  wer weiss, vielleicht sind auch Alphornmelodien irgendwann in unserer schönen Heimat eine Tradition. Ich werde sie auf alle Fälle weiter hegen und pflegen, so lange es die Menschen hören möchten…

Mir liegt am Herzen den Tonträger möglichst abwechslungsreich zu gestalten, darum bin ich stolz, dass Leute wie Ernst Walch aus Planken mit seiner Harfe, oder unser Triesenberger Organist Pirmin Schädler die geplante CD als Herausforderung sehen und bei der Mitgestalung ihren Beitrag leisten. Doch mehr will ich nicht verraten, soll doch noch die eine oder andere Überraschung auf Euch warten…

November 2oo9:

STUDIOAUFNAHMEN!

Ernst Walch und ich trafen sich vergangenen Dienstag nach der WALSERECHO Probe im Aunahme Studio TYRONIS in Eschen! Für mich war es das erste mal, dass ich die Verantwortung für einen Tonträger übernehmen muss. Nach einer kurzen Vorbereitungsphase, Einstellung von Mikros, Einspielen ec. galt es ernst. Immer wieder fingen wir die Lieder von vorne an, da der eine oder andere „Gigser“ nicht zu verhindern war! Doch durch Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, Disziplin, vor allem einen guten Schuss Humor haben wir den Abend zu einem guten Ende gebracht… weiter so…

 

Alphorn Elisabeth Steg 3

 

Am 9. Oktober 1961 erblickte ich das Licht der Welt. Ich konnte kaum reden, hab ich schon gesungen, kannte kaum Buchstaben und Zahlen, als ich das Klarinettenspiel erlernte. Mir waren die Musiknoten schon immer wichtiger als Schulnoten.

Es ist die Blasmusik, die mich von Kindesbeinen an geprägt hat.

Beruflich habe ich Kuchen und Torten gebacken, meine Freizeit verbrachte ich mit marschieren und musizieren.

Neun Jahre spielte ich bei der Harmoniemusik Balzers. Für ein Jahr zog es mich in die grosse Stadt und ich hatte hier die Möglichkeit bei der Stadtmusik Zürich Altstätten mitzuspielen.

Zuerst war es der Beruf, dann die Liebe, die mich bis heut am Triesenberg hält. Ich legte eine achtjährige Babypause ein.

Im Jahr 1992 setzte ich dann die blasmusikalische Karriere fort und wechselte bald einmal von der Klarinette über die Trompete zum schönsten Instrument der Blasmusik, dem Tenorhorn! So konnte ich 2oo8 auf total 25 Jahre Vereinsjahre zurückblicken. 15 davon bin ich bereits bei der Harmoniemusik Triesenberg!

Im Jahre 2oo3 hab ich mir dann ab und zu ein Alphorn von einem Musik Kollegen ausgeliehen, und so fing alles an!!!

Es hat mich gepackt!

Als ich gefragt wurde, in der Alphorn Gruppe „Echo von der Gauschla“  mitzuspielen, sagte ich spontan zu. Mehr als ein Jahr war ich dabei und wir hatten wunderschöne Auftritte, dann machte ich mich selbstständig.

Nach einem Portrait in unserer Sonntagszeitung hatte ich im vergangenen Jahr etliche Aufträge.

Obwohl bei uns das Alphorn keine Tradition hat, spüre ich, dass unabhängig davon, die Klänge dieses Instrumentes  die Menschen verzaubern, ganz egal welcher Nationalität sie angehören!

Und obwohl ich nach wie vor Mitglied der Harmoniemusik Triesenberg bin und seit gut 2 Jahren bei den Pizolmusikanten Bad Ragaz 2. Flügelhorn spiele, finde ich Zeit für mein Alphorn!

 

Alphorn Elisabeth Steg