Das 1. Liechtensteiner Alphorntreffen gehört nach einer aufregenden Vorbereitungsphase der Vergangenheit an.

ES KAMEN TOTAL MEHR ALS 40 MUSIKANTEN ZUSAMMEN,

OHNE DIE DAS 1. LIECHTENSTEINER ALPHORNTREFFEN NICHT STATTGEFUNDEN HÄTTE! 

Am Samstag waren wir 8 Bläser in 3 Gruppen, die umeinander und auch miteinander den Steg ob Triesenberg beschallten. Uns wurde bald einmal klar, wenn auch nicht viel Publikum zu sehen war, wir wurden gehört. Das Wetter lud leider nicht gross zum spazieren ein.

Abends, um ca. 19 Uhr startete im wohlig warmen Saal des „Hotel Steg“ das musikalische Programm des Alphornzauber. Die Gäste, die diese Unterhaltung miterlebten, werden ihn nicht so schnell wieder vergessen. Walti Sigrist von den SUPERHÖRNERN aus Luzern spielte „Amaing Grace“ auf einem blinkenden Alphorn, die „Swiss Lady“ virtuos in eine Höhen, von denen ich nur träume. Fetzige Klänge wechselten ab mit Harfe und Akkordeon, dem beliebten Geschwisterpaar Ursula und Christian Klotz aus dem Bartholomäberg. Die gewohnt gekonnten Klänge von Skimuseum Leiter Noldi Beck und Sepp Negele aus Triesenberg halfen ebenfalls mit das Publikum zu verzaubern. Es war die Abwechslung, der eine hervorragende Stimmung zu verdanken war.

Am Sonntag fanden sich rund 3o Bläser aus 4 Nationen um 11 Uhr für einen Gesamtchor in Malbun vor der Hotel Turna ein. Da unsere Gäste aus dem Pitztal im Tirol in der F-Stimmung blasen, haben wir 2 Gesamtchöre gebiltet, was nicht ohne Reiz ist. Vor allem, wenn der „Lünersee“ hintereinander aus 2 Richtungen in 2 verschiedenen Stimmungen gespielt wird. Turna Wirt Rainer Lampert lud alle Bläser zu einem köstlichen Gulasch mit Kartoffelstock ein. Rolf Basler spielte mit seinem Musikkameraden als Dessert und Sahnestück mit ihren Büchel Melodien von deutschen Komponisten! Und schon war es wieder Zeit zum Aufbrechen….

…damit wir um 14 Uhr wie angekündigt an gut gelegenen, vor allem vom Regen geschützten Plätzen, unsere Alpenhandys zum Klingen bringen konnten. Das alte Tunnel eignete sich dazu hervorragend. Hier waren die Schweizer Bläser eingeteilt. Auch das Steger Kirchlein ist überdacht. Hier schickte ich Tirol und Vorarlberg zum friedlichen Wettblasen. Die Raggaler trugen die Tracht ihrer Musikkapelle. Vor dem Hotel Steg spielte das „Walserecho“ mit den Offenburgern“ aus Deutschland!

Um 16 Uhr fand eine Andacht statt, und als unserer Pfarrer Georg Hirsch anschliessend die Alpen segnen wollte, goss es wie aus Giesskannen. Doch die Raggaler aus dem Vorarlberg liessen es sich nicht nehmen die Andacht krönend abzuschliessen. Diesen folgten unsere deutschen Freunde und die Schweizer. Ich war tief berührt, denn jetzt wurde mir allmählich klar, dass dieses Alphorntreffen dem Ende zugeht, für das ich so viel Energie aufbrachte es zu realisieren…

Herzlichen Dank:

–  der Alphorngruppe „Jöri“ aus Flums aus der Schweiz

– den Mitgliedern der Alphorngruppe Arcas aus Chur: Heidi, Theres, Gertrud und Elisabeth

–  Rolf Basler aus Offenburg, die zu fünft aus Deutschland anreisten

– Johanna und Jörg Bühler mit Marietta, aus Graubünden!

– den 4einhalb Bläsern Alphorngruppe von Franz Deutschmann aus dem Pitztal im Tirol. (Das jüngste Mitglied der Alphorngruppe ist nur was die Grösse anbelangt eine „halbe“ Portion“ Der junge bläst aber wie ein GROSSER!!! BRAVO!!!

– den 3 Bläsern aus Raggal aus dem Vorarlberg

– der Alphorngruppe SEEBLICK aus Appenzell

– und nicht zuletzt den Mitgliedern meiner Alphorngruppe WALSERECHO aus Liechtenstein!!!

 

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