Mai 2010


Das 1. Liechtensteiner Alphorntreffen gehört nach einer aufregenden Vorbereitungsphase der Vergangenheit an.

ES KAMEN TOTAL MEHR ALS 40 MUSIKANTEN ZUSAMMEN,

OHNE DIE DAS 1. LIECHTENSTEINER ALPHORNTREFFEN NICHT STATTGEFUNDEN HÄTTE! 

Am Samstag waren wir 8 Bläser in 3 Gruppen, die umeinander und auch miteinander den Steg ob Triesenberg beschallten. Uns wurde bald einmal klar, wenn auch nicht viel Publikum zu sehen war, wir wurden gehört. Das Wetter lud leider nicht gross zum spazieren ein.

Abends, um ca. 19 Uhr startete im wohlig warmen Saal des „Hotel Steg“ das musikalische Programm des Alphornzauber. Die Gäste, die diese Unterhaltung miterlebten, werden ihn nicht so schnell wieder vergessen. Walti Sigrist von den SUPERHÖRNERN aus Luzern spielte „Amaing Grace“ auf einem blinkenden Alphorn, die „Swiss Lady“ virtuos in eine Höhen, von denen ich nur träume. Fetzige Klänge wechselten ab mit Harfe und Akkordeon, dem beliebten Geschwisterpaar Ursula und Christian Klotz aus dem Bartholomäberg. Die gewohnt gekonnten Klänge von Skimuseum Leiter Noldi Beck und Sepp Negele aus Triesenberg halfen ebenfalls mit das Publikum zu verzaubern. Es war die Abwechslung, der eine hervorragende Stimmung zu verdanken war.

Am Sonntag fanden sich rund 3o Bläser aus 4 Nationen um 11 Uhr für einen Gesamtchor in Malbun vor der Hotel Turna ein. Da unsere Gäste aus dem Pitztal im Tirol in der F-Stimmung blasen, haben wir 2 Gesamtchöre gebiltet, was nicht ohne Reiz ist. Vor allem, wenn der „Lünersee“ hintereinander aus 2 Richtungen in 2 verschiedenen Stimmungen gespielt wird. Turna Wirt Rainer Lampert lud alle Bläser zu einem köstlichen Gulasch mit Kartoffelstock ein. Rolf Basler spielte mit seinem Musikkameraden als Dessert und Sahnestück mit ihren Büchel Melodien von deutschen Komponisten! Und schon war es wieder Zeit zum Aufbrechen….

…damit wir um 14 Uhr wie angekündigt an gut gelegenen, vor allem vom Regen geschützten Plätzen, unsere Alpenhandys zum Klingen bringen konnten. Das alte Tunnel eignete sich dazu hervorragend. Hier waren die Schweizer Bläser eingeteilt. Auch das Steger Kirchlein ist überdacht. Hier schickte ich Tirol und Vorarlberg zum friedlichen Wettblasen. Die Raggaler trugen die Tracht ihrer Musikkapelle. Vor dem Hotel Steg spielte das „Walserecho“ mit den Offenburgern“ aus Deutschland!

Um 16 Uhr fand eine Andacht statt, und als unserer Pfarrer Georg Hirsch anschliessend die Alpen segnen wollte, goss es wie aus Giesskannen. Doch die Raggaler aus dem Vorarlberg liessen es sich nicht nehmen die Andacht krönend abzuschliessen. Diesen folgten unsere deutschen Freunde und die Schweizer. Ich war tief berührt, denn jetzt wurde mir allmählich klar, dass dieses Alphorntreffen dem Ende zugeht, für das ich so viel Energie aufbrachte es zu realisieren…

Herzlichen Dank:

–  der Alphorngruppe „Jöri“ aus Flums aus der Schweiz

– den Mitgliedern der Alphorngruppe Arcas aus Chur: Heidi, Theres, Gertrud und Elisabeth

–  Rolf Basler aus Offenburg, die zu fünft aus Deutschland anreisten

– Johanna und Jörg Bühler mit Marietta, aus Graubünden!

– den 4einhalb Bläsern Alphorngruppe von Franz Deutschmann aus dem Pitztal im Tirol. (Das jüngste Mitglied der Alphorngruppe ist nur was die Grösse anbelangt eine „halbe“ Portion“ Der junge bläst aber wie ein GROSSER!!! BRAVO!!!

– den 3 Bläsern aus Raggal aus dem Vorarlberg

– der Alphorngruppe SEEBLICK aus Appenzell

– und nicht zuletzt den Mitgliedern meiner Alphorngruppe WALSERECHO aus Liechtenstein!!!

 

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Dieser vokstümliche abend in Vaduz war in meinen Augen ein voller Erfolg! Gerade das NEW CASTLE war brechend voll. Die Gäste waren zufrieden und gut gelaunt. Machten mit… Sie sangen, klatschten und durften soger ins lange Horn blasen! Dieser Anlass schreit nach einer Wiederholung!!!

Es machten ausser anderem:

– Donat mit den Santa Merta Musikanten

. Rössle Musikanten

– Rudl Frick

– Sepp und Noldi

– Hugo Lins mit seinem Akkordeon

– Walserecho-Lisele

ec. ec. mit!!!

Wie verbringt Mann und Frau einen freien Sonntag am sinnvollsten? Wir spazieren nach Gafadura mit dem Alphorn im Gepäck und geniessen den 1. Brunch in diesem Jahr! So geschah es heut! Guido Seitz und Lisele Beck wandeten zügigen Schrittes in die Höhe, wenn auch das Wetter immer noch nicht zum Wandern einlädt! Wir stiessen an die Schneegrenze bliesen aber nichts desto trotz am Kreuz unter der GAFADURA Hütte unsere ersten Lieder. So empfing uns das Wirtepaar mit Applaus und freute sich, dass wir uns nicht davon abbringen liessen, den Weg von Planken, das ca. 7oo MüM liegt, bis zur LAV-Hütte auf 14oo MüM hoch zu wandern. 

Trotz wiedrigster Umstände kamen gegen mittag noch einige Gäste, die die Gastfreundschaft und die gute Küche zu schätzen wussten. Guido und ich begrüssten und verabschiedeten die Gäste musikalisch, die überrascht waren, dass sie in dieser Gegend, bei diesem Wetter noch „richtige“ Musikanten antrafen, die jeder Witterung strotzen!!!   

Rudl Frick aus Triesen war und ist immer noch ein leidenschaftlicher Musikant. Vor ca. 1o Tagen rief er mich an. Er wollte eine Probe zu zweit, da er wieder fleissig Alphorn übt. So geschah es vergangenen Mittwoch. Ich erfuhr, dass er heut seinen 65. Geburtstag feiert. Das war für mich Grund genug, mir heut eine Stunde frei zu halten. Ich organisierte eine flexible und geübte 2. Stimme. Guido Seitz spielt normalerweise in seiner Gruppe in Walzenhausen den Bass! Wir trafen uns in Balzers im Restaurant Riet. Besprachen bei einem Kaffee das Vorgehen. Nebenan im Saal fand ein 7o. Geburtstag statt. Zufällig kannte mich einer der Gäste und wir unterhielten uns über Gott und die Welt, aber auch über meine Musik.

Kurz darauf standen Guido und ich im Saal und spielten für das Geburtstagkind „Wägchrüz“ und den „Weidgatter“! Sehr zur Freude der geladenen Gäste! Vielleicht schickt uns jemand noch ein Erinnerungsfoto???

Danach fuhren wir zum geplanten Überraschungsständchen nach Triesen ins Unterfeld! Rudl Frick war tatsächlich sehr überrascht und freute sich, dass er im 3 stimmigen Satz den „Lünersee“ blasen durfte…

Bei zahlreichen Gratulanten, Speis und Trank liessen wir es uns gut gehen und als Guido und ich uns musikalisch verabschiedeten, spielte UNS Rudl mit seiner Mundharmonika zum Abschied „Amanzing grace“, und die Alphörner hängten die 2 Strophe an… Es war berührend!!!

WIR WÜNSCHEN DEM GEBURTSTAGSKIND NUR DAS ALLERBESTE, VOR ALLEM

GESUNDHEIT