September 2009


DER ALLTAG HAT MICH WIEDER…

…und das nach einer wunderschönen Woche im Saanen Gebiet… Am letzten Kurstag, setzte ich mich in einer ruhigen Minute zu einem Kaffee hin und machte folgende Notizen:

Wenn ich an Schönried denke, dann…

…höre ich das helle, frohe Lachen von unserem Lehrer Hans Stettler, das immer wieder mal durch das Ferienheim klang!

…denke ich an unseren „GENERAL“ Ida, der gleich am 1. Tag das Kommando übernahm und für Ordnung im Ferienheim sorgte! 

…höre ich, wie Fritz Frautschi ruft, wenn die ganze Aufmerksamkeit der 22 Bläser braucht: „Ihr muesset da ane gugge!!!“

…sehe ich das Hörner Wirrwarr, wenn sich die Gruppe für ein Lied aufstellt, ähnlich einem lebensgrossen Mikadospiel!

…sehe ich Ron vor mir, der an einem der wunderschönen sonnigen Nachmittage sein Dudelsack auspackte und auf beeindruckende Art und Weise  „Amazing grace“ spielte!

…dann seh ich 22 Alphornbläser konzentriert in der Fussgängerzone in Gstaad aufgestellt zum Konzert aufgestellt! Und danach berührende Abschieds Szenen, in der Hoffnung auf ein Wiedersehn!!!

KURS-ABLAUF-ANGEBOTE:

– THEORIE: Nach dem Frühstück, frisch gestärkt, mit Bleistift und Zettel machten wir uns auf den Weg in den Theorieraum. Unsere beiden Lehrer Fritz Frautschi und Hans Stettler zeigten auf eindrückliche Art und Weise , wie einfach es ist ein Lied zu komponieren. Es wurden Vorschläge für unsere Komposition gesammelt und nachdem alle die Grundlagen der Notenlehre verstanden haben, wurde in Gruppen an einer Eigenkomposition gearbeitet, von Hans kontrolliert und gemeinsam zu einer wunderschönen Melodie zusammengesetzt! „MORGENTAU“, so heisst die Komposition der Schönrieder Alphorn Gruppe 2oo9!!!

 

– MUNDSTÜCKBAU: Fritz Frautschi ist hierfür DER Spezialist! Ist doch sein Name in dieser Hinsicht nicht nur in der Schweiz ein Begriff!  

– EINZELSTUNDEN: Egal ob Profi oder Anfänger. Unter den Fittichen von Hans oder Fritz konnte jeder Musikant profitieren. Egal, ob es um Ansatz, Gruppenleitung, Notenlehre ging. Unsere Lehrer nahmen sich Zeit für unsere individuellen Anliegen!

– AUSFLUG: Am Donnerstag fuhren wir zum nahegelegenen Arnensee, um nochmals ausgiebig zu proben und uns den letzten Schliff für den Auftritt am Samstag in Gstaad zu geben.

– TERLUSOLLOGIE: Fritz Frautschi ist geschult in diesen Belangen und wer sich hierfür interessiert, den wird er gerne auch in diesem Bereich Einblicke geben.

– PROBENARBEIT: Täglich wurde intensivst geprobt! Der Schwerpunkt lag dabei beim Einblasen, Intonation, Improvisation. Hier wurde ein musikalischer Teppich von mehr als 2o Hörnern ausgelegt, auf dem sich der eine oder andere Solist austoben konnten, sei es traditionell, oder jazzig…

ICH WÜRDE JEDERZEIT GERNE WIEDER DEN FRAUTSCHI-KURS IN SCHÖNRIED BESUCHEN:

DAS SCHÖNSTE KOMPLIMENT AN DIE ORGANISATOREN!!!

Fortsetzung folgt….

EINDRÜCKE VOM ABSCHIEDSKONZERT AUF:

„YOU TUBE“

 ALPHORN IN GSTAAD!!!

 

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Was gibt es erholsameres, als nach einem so anstrengenden Tag wie gestern, eine 1 stündige Wanderung von Planken auf die Gafadura Alp. Auch der stömende Regen am Triesenberg konnte mich nicht davon abhalten, waren doch in Planken die Strassen trocken. Der letzte Brunch im 2oo9 war angesagt! Schon lange freute ich mich einmal mehr das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden. Oben angekommen, wurden die  Gäste der LAV Hütte vom Kreuz aus musikalisch begrüsst. Der Panflötenchor ebenfalls zugegen und so konnte auch ich einmal das Frühstück mit musikalischer Unterhaltung geniessen. Nebelschwaden schlichen umher, was der guten Stimmung der zahlreich erschienen Gäste keinen Abbruch tat. Dazu links und rechts attraktive Herren im besten Alter, was will Frau mehr… Der selbstbemachte Zopf und Kuchen, Speck, Spiegelei und vieles mehr schmeckt auf dieser Höhe um einiges besser! Dazu machte ich die überraschende Bekanntschaft mit einem Musik Kollegen, einem Alphornbläser aus Walzenhausen. Es versteht sich von selber, dass „fachsimpeln“ angesagt war. Frisch gestärkt und viel musiziert machte, so machte ich mich nach unvergesslichen Stunden auf den Weg ins Tal, mit je einem Herr auf einer Seite. Natürlich durfte das „Maria zu lieben“ und einem Juchitzer zum Abschied wieder beim Kreuz nicht fehlen. Auch der Abschiedstrunk im „Hirschen“ in Planken ist Pflicht. Ich hoffe, diese beiden Herren

am 17. Oktober o9 bei der Ustrinkete

wieder gesund und munter auf der Gafadura anzutreffen….   

LIEBE ELSBETH, LIEBER JOHANNES: HERZLICHEN DANK!!! 

ALPHORN ZUM 1. !!!  75 JAHR-JUBILÄUM des JODELCLUB EDELWEISS!

Pünktlich um 11 Uhr begann die Feier im Forstgebäude Schaan. Die Mitglieder des Vereins gaben sich grosse Mühe und es ist ihnen auch gelungen, die Räumlichkeiten einladend herzurichten. Zuerst spielten Oswin und ich ein Lied bevor die Jodler ihre Stimmbänder zum Schwingen brachten. Marco Walser führte uns in seiner bekannten humoristischen Art sehr eindrücklich durch die vergangenen 75 Jahre. Verglichen mit der Börse, mit allen hochs uns tiefs. Daniel Hilti, Vorsteher von Schaan wies ausser anderem darauf hin, dass wenn es den Jodlerclub „EDELWEISS“ noch nicht gäbe, man diesen noch erfinden müsste!!! Das „WALSERECHO“ wünscht ebenfalls nur das Beste für die Zukunft und freut sich weiterhin mit Euch zu musizieren!

ALPHORN ZUM 2. !!! „FRANZÖSISCHE  HOCHZEIT  IM  MALBUN!  

Gleich nach dem Auftritt bei den Jodlern in Schaan ging die Reise ins schöne Malbun! Die wunderschöne Tochter des Botschafters Norbert Frick aus Schaan der in Genf tätig ist, lebt in Paris und heiratate ganz romantisch im Malbuner Kirchlein. Wir hatten die Ehre den Gästen aus Frankreich zum Empfang zu spielen. Wie immer waren wir frühzeitig bereit, was für den von Frankreich angereisten Pfarrer nicht galt, denn um 15 Uhr, als es Zeit war, den Gottesdienst zu beginnen, wurde der Brautvater nervös. 1o min. später rauschte es an und so ist das junge Paar glücklich verheiratet. Auf der Saraiserhöhe empfingen wir nach dem „JA“  nochmals die Gäste und liessen es uns nicht nehmen, das Brautpaar unseren Instrumenten Laute zu entlocken!!! Dem Brautvater hingegen spielten wir den „Thalkirchdorfer-Alphornwalzer“ um das Tanzbein zu schwingen. Dem Brautpaar viele glückliche Jahre vom „WALSERECHO“!!!

ALPHORN ZUM 3. !!! MESSE IM MALBUN!

Die Singjugend von Balzers gestalteten die Messe im Malbuner Kirchlein! Junge klare Singstimmen erklangen und zur Kommunion spielte ich „Amacing grace“. Der Abschluss machten die Kinder gemeinsam mit dem Alphorn, denn „kein schöner Land“ eignete sich perfekt. So konnten wir uns kennelernen, bevor die Proben zur CD-Produktion anliefen!

Nach so einem musikalischen Tag beschlossen mein Mann, meine Tochter Jasmin und ich, dass wir uns im Alpenhotel „Vögele“ kulinarisch verwöhnen lassen. Ich beobachtete eine junge Mutter, die ihr Baby wiegte und ganz spontan fragte ich, ob ich die kleine LILLI babysitten darf, während sie assen. Es war für mich ein krönender Abschluss eines wunderschönen Tages…