Bis zuletzt war ungewiss, ob der geplante Berggottesdienst stattfinden kann, denn immer wieder schlichen in den letzten Tagen Nebelschwaden um den Alvier. Tagtäglich blickte ich mehr als einmal aus dem Küchenfenster über den Rhein! Nach dem letztjährigen traumhaften Sommertag freuten sich Sepp Abderhalden und ich schlussendlich sehr, dass es heuer auch wieder klappen soll. Super, dass ich Verstärkung habe!

So trafen sich mein Mann, Sepp und ich in Trübbach, haben Rucksäcke und Hörner in unser bergtaugliches Auto verladen um uns nach Palfries auf den Weg zu machen. Wir waren froh, dass wir bereits um 8 Uhr unterwegs zu fuss unterwegs waren, so konnten wir grösstenteils im Schatten laufen. Sepp ging voraus, da seine Kondition bedeutend besser ist und das mit dem Auftrag, wenn er am Ziel ist, mir zum Empfang zu spielen. So war es denn auch und ich habe es sehr genossen. Nach einem Kaffe wurde eingeblasen und die Zuhörer genossen dies hörbar! Die Messe gestaltete Pfarrer Ruedi sehr feierlich, und wie letztes Jahr fand er wieder die passenden Worte, der herrlichen Natur angepasst! Nach der Messe stärkten wir uns. Es gab eine feine Bauernwurst und Käsmakronen! Sepp konnte es einmal mehr nicht mit ansehn, dass es Resten gibt und hat dem Ruf des „WALSERECHO“ alle Ehre gemacht. Es MUSS ausgegessen werden, und das egal ob Kartoffelsalat in Balzers, Apfelstrudel am Schellenberg oder eben die herrlich feinen Käsmakronen von Erika auf dem Alvier!!!

Nach einem Abschiedslied am nachmittag starteten wir 3 mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck auf den Weg nach Palfries. Natürlich war Sepp wieder im Vorsprung. Vor der Leiter glaubte ich nicht recht zu hören. Hat unser Pilot doch tatsächlich unter der Leiter das Alphorn ausgepackt. Wo andere aus dem letzten Loch pfeiffen, bläst er in den „Kamin“! Und das obwohl der Weg sehr steil und steinig ist, wurde das eine oder andere Lied an die Felswand geblasen. Das Echo hörten und genossen wir, aber auch  die Wanderer, die ihrer Begeisterung Ausdruck gaben, als wir auf Palfries eintrafen. Dort war vom Schaaner „Rössle“ Musikantenstamm eine Musikanten Stubete im Gange. Hier noch eine Melodie zum Klingen zu bringen war Ehrensache. Danach machte sich vor allem bei mir die Müdigkeit bemerkbar, war es doch wider erwarten sehr warm, was ich erschreckt bemerkte, als ich heut abend in den Spiegel blickte

Einen ganz herzlichen Dank an Dich, liebe Erika. 

Ich werde immer wieder bis zum nächsten Sommer sehnsüchtig zum ALVIER schaun!  

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